Sitzball

Was ist Sitzball

Sitzball wird in Deutschland von ca. 12.000 Personen gespielt.
Es ist das schnellste Ballspiel im Behindertensport.

Sitzball wurde in den fünfziger Jahren anfangs in der Mehrzahl von Amputierten ( meist Kriegsopfer) entwickelt und gespielt. Später wurde und wird es aber von allen Behinderten gespielt. Außerhalb der Meisterschaft können auch Nichtbehinderte am Training und Turnieren teilnehmen.

Sitzball ist eine Mischung von Faustball und Volleyball und wird, wie der Name schon sagt, im sitzen gespielt. Beim Spiel wird Reaktion und Schnelligkeit geschult. Es ist ein sehr dynamisches und schnelle Sportart.

Sitzball wird mit einem Volleyball über eine 1m hohe Leine gespielt.  Der Ball wird so über die Leine geschlagen / gepritscht, dass der Gegner ihn nicht erreichen kann. Der Ball darf nicht zweimal aufprellen. Nach drei Berührungen muss der Ball über die Leine ins generische Spielfeld gespielt werden.

Sitzballfeld ist 10m x 8m. Es wird in der Mitte durch eine 1m hohe Leine geteilt. Die Linien sollten nicht unter 3cm und nicht über 5cm breit sein. Eine Mannschaft besteht aus fünf Spielern.

Sitzball ist eigentlich nicht die richtige Bezeichnung. für dieses schnelle Ballspiel, da man sich durch Rutschen fortbewegt und ständig in Bewegung ist. Der Ball darf nur mit der Hand gespielt werden und jeder Fehler ist ein Punkt für die gegnerische Mannschaft.

Sitzballspielzeit beträgt in der Regel zweimal sieben Minuten. In der Halbzeit werden die Seiten gewechselt. Sieger ist die Mannschaft die nach dem Spiel die meisten Punkte hat.